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Aktuelle Reise


(letzte Aktualisierung: 17.06.2021)

Bereits im "Corona-Jahr" 2020 haben wir im August eine Reise für 2021 mit dem Wohnmobil per Fähre nach Island und weiter mit einem Expeditionsschiff nach Grönland und zurück geplant und gebucht.


Wir hatten allerdings nicht damit gerechnet, dass auch das Jahr 2021 durch Corona bzgl. der Reisemöglichkeiten noch sehr eingeschränkt sein wird. Leider wurde deshalb die Expeditionsreise nach Grönland vom Veranstalter abgesagt.


So werden wir nun mit den ganzen coronabedingten Unannehmlichkeiten (Tests, Impfung, Kontakte u.a.) die Reise nach Island Ende Mai antreten, dort ca. 2 Monate verweilen und die Rückfahrt mit der Fähre für einige Tage auf den Färöer-Inseln unterbrechen, bevor es dann wieder endgültig über Hirtshals in Dänemark zurück nach Hause geht.


Mit den erfolgten Zweitimpfungen starten wir zu Pfingsten in Richtung Norden. In der ehemaligen innerdeutschen Grenzstadt Zarrentin am Schaalsee legen wir einen Zwischenstopp ein und freuen uns, dass es endlich wieder heißt:
"ON THE ROAD AGAIN!"


Die Kirche und das Kloster aus dem 13. Jh. wurden nach der Wende rekonstruiert. (24.05.21)


Kurz vor der dänischen Grenze stellen wir uns in Flensburg auf den Stellplatz im Citti-Park, um uns bei einem hiesigen Labor einen Abstrich für einen PCR-Test vornehmen zu lassen, denn ein negativer PCR-Test ist Voraussetzung für das Check-In auf die Fähre. (25.05.21)


Am nächsten Morgen bekommen wir eine eMail von der Fährgesellschaft Smyril-Line mit den neuesten Bestimmungen für die Fähre und die Einreise nach Island. Demnach entfällt der PCR-Test für Geimpfte; sicherheitshalber lassen wir uns dies nochmal telefonisch von einem Mitarbeiter von Smyril-Line in Kiel bestätigen. So brechen wir unseren Aufenthalt in Flensburg vorzeitig ab und reisen nach Vorlage des Impfausweises ohne Probleme nach Dänemark ein.


In Hirtshals fahren wir zuerst zu der im Hafen ansässigen Verwaltung der Fährgesellschaft Smyril-Line und lassen uns den Wegfall des PCR-Tests nochmal bestätigen. Demnach werden am Samstag beim Check-In alle Passagiere (kostenpflichtig) getestet, aber der vorherige negative PCR-Test entfällt für Geimpfte.So haben wir plötzlich 2 freie Tage vor der Abfahrt der Fähre gewonnen und fahren außerplanmäßig an den nördlichsten Punkt Dänemarks in Grenen am Skaggerak.


In den Dünen finden wir einen ruhigen Platz für die Nacht. (26.05.21)


Am nächsten Morgen fahren wir die 5 km über den Ort Skagen von der Nordsee an die Ostsee und finden einen Platz auf einem völlig leeren Stellplatz in Grenen.


Von hier wandern wir zu dem Punkt, wo Ost- und Nordsee zusammentreffen.
         Links: Ostsee                                    Rechts: Nordsee
       


Deutlich sind die aufeinandertreffenden Wellen der Ostsee (rechts) und der Nordsee (links) zu sehen. (27.05.21)


Froh, die 2 Tage optimal genutzt zu haben, fahren wir zurück nach Hirtshals, wo wir auf dem Campingplatz einen schönen Platz in der "ersten Reihe" an der Steilküste bekommen.


Hier bereiten wir uns und das Wohnmobil für die Überfahrt vor und hoffen, dass morgen alles ohne Probleme abläuft. (28.05.21)


Endlich alle Formalitäten und Corona-Tests hinter uns lassend, warten wir im Hafen von Hirtshals auf die Auffahrt zur Fähre.


Bei blauem Himmel und Sonnenschein verlassen wir Dänemark, …


… und genießen die letzten Stunden des Tages entspannt auf Deck. (29.05.21)


Nach der Vorbeifahrt an den Shetland-Inseln …


… genießen wir in der Bar auf dem Panorama-Deck …


… den Sonnenuntergang mit einem passenden Getränk. (30.05.21)


Am Morgen laufen wir in der Hauptstadt der Färöer-Inseln ein, Torshavn, dürfen aber wegen Corona nicht von Bord.
(Auf der Rückfahrt werden wir auf den Färöer einen mehrtägigen Stopp einlegen.)


Am Nachmittag geht es bei herrlichem Wetter weiter mit der Fahrt durch einen der Fjorde, die die zahlreichen Inseln der Färöer von einander trennen.


Da nur wenige der möglichen knapp 1.500 Passagiere an Bord sind, genießen wir das umfangreiche Buffet fast allein. (31.05.21)


Island empfängt uns bei der Einfahrt in den Hafen von Seydisfjördur mit Nieselregen und einem sehr schlecht organisierten Prozedere. Zunächst wird mit allen Passagieren einzeln bzw. paarweise ein Interiew geführt (Corona-Nachweise, Corona-Regeln, geplanter Reiseverlauf, Unterkünfte …).


Nach 2 Stunden können dann alle mit ihren Autos von Bord, aber dort wartet in mehrern Hallen die Zollkontrolle.


Weitere 2 Stunden später gehen wir in der einzigen Kaufhalle von Seydisfjördur einkaufen und …


… schauen uns die Kirche und den dorthin führenden „Bunten Weg“ an.


Den anstrengenden Tag lassen wir am See Lagarfljot ausklingen (01.06.21)


Bei der Fahrt auf der Ringstraße (Nr. 1) ins Landesinnere stoppen wir an mehreren Sehenswürdigkeiten, wie der Straßenbrücke über einen Fluß, …


… alten Stallanlagen, …


… dem 139 m hohen Wasserfall Rjukandafoss, …


… einer von Amerikanern 1904 erbauten Brücke, …


… bevor wir unseren Platz direkt am Hafrahvammagljufur-Canyon erreichen.


Der Fluß hat sich hier seinen Weg durch die Basaltsäulen gebahnt. (02.06.21)


Über eine z.T. noch schneebedeckte Hochebene fahren wir ...


… zu dem bis 1966 bewohnten und über 500 Jahre von einer Familie bewirtschafteten Bauernhof von Bustarfell, in dem sich heute ein Museum befindet.


Die Nacht verbringen wir direkt neben dem Gljufursa-Wasserfall. (03.06.21)


Die Fahrt durch Nord-Austurland entlang der Nord-Ost-Küste führt teilweise über Schotter- und Sandpisten.


Im Asbyrgi-Canyon nutzen wir erstmals einen Campingplatz. (04.06.21)


Bei der mehrstündigen Wanderung auf der in den hufeisenförmigen Canyon hineinragenden Felsklippe blicken wir hinunter zum Campingplatz mit mey-hus …


… und den Bogen des durch gewaltige Wassermassen (eines durch einen Vulkanausbruch geschmolzenen Gletschers) entstandenen Tals. (05.06.21)


Am südlichen Ende des Canyons befindet sich ein kleiner See.


Durch Lavafelder wandern wir zum Dettifoss-Wasserfall.


Er ist der kraftvollste Wasserfall Europas.


Nur ca. 2 km flussaufwärts befindet sich der mit nur 10 m Fallhöhe etwas kleinere Selffoss-Wasserfall. (06.06.21)


Den nächsten Tag beginnen wir mit einem Ausflug nach Namafjell Hverir zu Schlamm-, Wasserdampf- und Gasvulkanen.



Unweit davon befindet sich in einer Felsspalte ein unterirdischer See mit 48 Grad Wassertemperatur.


Am Abend schauen wir uns noch einen Krater an, in dem sich zur Weihnachtszeit die "Weihnachtsgesellen" treffen. (07.06.21)



Natürlich unternehmen wir entlang des Mytvan-Sees auch noch einen kleinen Spaziergang.


Am westlichen Ende des Sees befinden sich mehrere grasbewachsene kleine Krater.


Den gewaltigen Godafoss-Wasserfall schauen wir uns von beiden Seiten an.



Zum Abschluss des Tages gönnen wir zunächst unserem Körper Erholung in einem Thermalbad, ...


... anschließend unseren Augen im Botanischen Garten in Akureyri. (08.06.21)


Im Eyjafjördur möchten wir die größten Säugetiere der Welt in Originalgröße in Natura sehen und nicht nur auf dem Bild.


So unternehmen wir von Hauganes aus eine Wal-Beobachtungstour und müssen nicht lange warten, bis die ersten Buckelwale zum Luftholen auftauchen.


Leider dauert das nur Sekunden, so dass der Fotoapparat nicht immer in der richtigen Position eingerichtet und scharf gestellt werden kann.


Am Abend blicken wir von unserem Platz auf die Bucht, an der Floki Vilgerdarson (genannt der „Raben-Floki“) von Norwegen kommend (der Sage nach mit Hilfe von 3 Raben) Island erreicht und als einer der Ersten einen Fuß auf diese Insel setzte und sie Iceland nannte. (09.06.21)


Bei dem Ort Varmahlid stürzt am Rejkjafoss-Wasserfall der Fluß Svarta über 2 Stufen 20 m in die Tiefe.


Da die alte Kirche von 1895 für die z.Z. 842 Einwohner von Blönduos zu klein geworden war, ...


… wurde 1993 die neue, sehr moderne Kirche geweiht. (11.06.21)


Südlich von Blönduos befindet sich noch der Stein, auf dem 1830 die letzte Exekution in Island durch Köpfen stattfand.


Der größte Teil der Fahrt bis Holmavik führte über unbefestigte Straßen und war von starken Winden und Regen, teilweise Schnee begleitet. (11.06.21)


Heute scheint dafür den gesamten Tag die Sonne und die Straße, auch über die noch z.T. schneebedeckten Hochebenen, ist durchgehend asphaltiert.


In dem 1895 erbauten und bis 1969 bewohnten Haus „Litlibaer“ werden wir von einem netten Ehepaar begrüßt ...


… und lassen uns zum Kaffee den von ihnen gebackenen Heidelbeerkuchen mit Schlagsahne schmecken.


Nur 1 km weiter finden wir bei den Ruinen eines anderen Hofes einen schönen Platz direkt an dem Fjord Isafjardardjup. (12.06.21)


In Sudavik erfahren wir in einem speziell dafür eingerichteten Museum ...


… viel über den in dieser Region lebenden Polarfuchs.


Am hübschen Leuchtturm von Bolungarvik endet die Straße und unsere Fahrt in nordwestliche Richtung (nur ca. 350 km Luftlinie bis zur Ostküste Grönlands).


Unweit von Bolungarvik befinden sich die um 1900 erbauten Fischerhäuser von Osvör.


Die meisten der Holzhäuser in der Altstadt von Isafjördur wurden zwischen 1757 und 1784 erbaut und bilden gemeinsam den ältesten erhaltenen Siedlungskern Islands.


Etwas außerhalb von Isafjördur finden wir einen windgeschützten Platz am Fuße des Bunarfoss-Wasserfalls. (13.06.21)


Von dem oberhalb unseres Platzes gelegenen Skigebietes blicken wir zurück auf Isafjördur und den Fjord.


Der Dynjandi-Wasserfall ist der oberste und größte von 8 hintereinanderliegenden Fällen. Er stürzt 99 m in die Tiefe und ist oben nur 30, unten 60 m breit.


Die Hochlandebenen auf den Halbinseln zwischen den Fjorden überqueren wir auf unbefestigten Straßen und erreichen so unser Tagesziel, ...


... ein natürliches (42 Grad) und ein als Pool eingefasstes (38 Grad) Thermalbad. (14.06.21)


Am nächsten Morgen erhält auch mey-hus sein fälliges Bad.


An einem der Fjorde liegt das 1912 in Norwegen gebaute erste Stahlschiff (Gardar BA64) Islands, das 1981 hier strandete.


Der Bardastrandarsandur, einer der wenigen Sandbadestrände in Island, lädt aufgrund der gegenwärtigen Wassertemperatur von 5 Grad nicht zum Baden ein.


Mit der 3-stündigen Fährüberfahrt von Brjansläkur (einschließlich eines kurzen Zwischenstopps auf der nur im Sommer bewohnten Insel Flatey) nach ...


... Stykkisholmur sparen wir uns ca. 270 Straßenkilometer um den Fjord. (15.06.21)


Von dem Hafenort Stykkisholmur verabschieden wir uns mit einem Besuch der für die nur ca. 1.200 Einwohner recht großen Kirche und ...


... fahren zum Saxholl-Krater am westlichen Ende der Halbinsel.


Vom Kraterrand des vor etwa 3.000 Jahren letzmalig ausgebrochenen Vulkans bietet sich auch ein schöner Blick auf die umgebende Landschaft.


Der über 1.400 m hohe Vulkan Snäfellsjökull ist von einem Gletscher bedeckt.


Am Fuße des Vulkans bietet ein freier Lava-Schlot die Möglichkeit für eine "Reise zum Mittelpunkt der Erde".


Die aus einer steilen Felswand bestehende Küste bietet sehr schöne Ausblicke, ...


... wie auf den Felsbogen Gatklettur bei Arnarstapi, wo wir auch übernachten (16.06.21)


Nach dem Besuch des Bjarnarfoss-Wasserfalls ...


... bietet sich an der Küste die Möglichkeit zur Beobachtung von Seehunden und Kegelrobben.


Bei unserem Übernachtungsplatz auf der Snorrastadir Farm schauen wir uns die Island-Pferde etwas näher an. (17.06.21)