Anfang 2026 hatten wir eine Reise zu den Balearen von Februar bis April, d.h. während der Zeit der Mandelblüte, geplant. Die Anreise erfolgte Anfang Februar aufgrund der möglichen winterlichen Straßenverhältnisse nicht über die Brennerautobahn, sondern über Frankreich Die Fähre von Barcelona nach Menorca, der östlichsten Insel der Balearen, wurde bereits für den 12.02.26 gebucht. Die Fähre von Ibiza, der westlichsten Insel, zurück nach Valencia war noch nicht terminlich fixiert. Die Rückreise sollte entlang der Mittelmeerküste mit einigen Stopps, u.a. in Monaco, und über Südtirol nach Hause erfolgen.
Anreise vom 03.02.26 bis 12.02.26
In einer weißen Winterlandschaft zu Hause in Oelsa starten wir am
03.02.26 zu einer Reise auf die Balearen
Auf der Fahrt mit starken Schneefällen stoppen wir, nach mehreren
Übernachtungen mit Stromanschlüssen zum Heizen, ...
… erst bei wesentlich besserem Wetter in Belfort in Frankreich und
schauen uns die historische Stadt etwas genauer an, z.B. die
Kathedrale Saint Christophe (1752)
Erholung finden wir in Fleurville am Ufer Saone.
Nach mehreren weiteren Stopps kommen wir schließlich im Hafen von
Barcelona an mit dem Torre Jaume I (107 m hoch) der Hafenseilbahn von
Barcelona (1931).
Mit einer eMail werden wir darüber informiert, dass die gebuchte
5-stündige Überfahrt am Tag (12.02.26) zur Insel Menorca mit einer
Schnellfähre wegen eines starken Sturmes gecancelt wurde.
Alternativ wurde uns eine 12-stündige Nachtüberfahrt am
12./13.02.26 mit einer tierfreundlichen Kabine (KOSTENLOS) angeboten.
Rundfahrt im Uhrzeigersinn auf der Insel Menorca vom 13.02.26 bis
20.02.26
Wir beginnen unsere Rundfahrt im Westen von Menorca in Ciutadella und
laufen vom Hafen hinauf in die Altstadt u.a. mit dem Rathaus
(1925/Vordergrund) und der Kathedrale (1362/Hintergrund).
An der Nordküste befindet sich die Nekropole von Cala Morell, 14
künstliche Höhlen, die von 1.000 v. Chr. bis ins 2. Jh. n. Chr. Als
Bestattungsorte dienten.
Den nördlichsten Punkt von Menorca bildet die sich ca. 4 km ins Meer
erstreckende Halbinsel Cap de Cavalleria.
In der 2 km breiten Bucht direkt daneben liegt der Ort Fornell mit
dem Wehrturm Torre de Fornells (1802)
An der Ostküste befindet sich der kleine Ort Es Grau mit einem
schönen langen Sandstrand.
In der Nähe der Inselhauptstadt Mao liegt das Talaiotisches Dorf von
Trepucó u.a. mit einer Taula, ein aus zwei Steinen bestehendes
Monument in T-Form. Auf dem tragenden Monolith (4,20 m hoch, breit
2,75 m) liegt ein Stein (3,65 m lang, 1,60 m breit).
Im Zentrum der Inselhauptstadt Mahon/Mao überragt die Kirche Santa
Maria (1748) die Altstadt des im Osten der Insel liegenden Ortes.
Punta Prima ist ein vom Tourismus dominierter Ortsteil der Gemeinde
Sant Lluis an der Südostspitze von Menorca mit einem feinsandigem
Strand von 150 m Länge.
Der 2,4 km langen Sandstrand von dem an der Südküste liegenden
Touristenort Son Bou wird leider von einem der wenigen großen Hotels
der Insel Menorca überragt.
Etwas nördlich im Landesinneren liegt eine weitere Siedlung der
talayotischen Kultur, die ihre max. Expansion ca. 1.400 v. Chr.
hatte.
Vom höchsten Berg Monte Toro (357 m üb. NN) im Zentrum von Menorca
bietet sich ein schöner Blick über die Insel; die Christus Statue
wurde 1949 errichtet.
Das Ortsbild von Cala Galdana ist (leider) geprägt von mehreren
Hotelhochhäusern, die die Felshänge rings um die Bucht säumen.
Im Hafen von Ciutadella beenden wir unsere einwöchige Rundreise auf
Menorca und blicken am Abend hinüber zu unserem nächsten Ziel –
Mallorca.
Rundfahrt über die Insel Mallorca vom 21.02.26 bis 09.03.26
Vom Ankunftshafen der Fähre in Alcudia an der Ostküste von Mallorca
unternehmen wir zuerst einen Ausflug auf einer Serpentinenstraße zum
232 m hohen Aussichtspunkt Mirador des Colomer.
Der historische Stadtkern von Alcudia ist von einer 1,5 km langen und
ca. 6 m hohen Stadtmauer (13. Jh.) umgeben.
Von der Kirche Transfiguracio del Senyor (1573 bis 1890) führt eine
Treppe mit 180 Stufen hinauf zu der auf dem 182 m hohen Kalvarienberg
gelegenen Wallfahrtskirche Sant Salvador (1825).
In Capdepera erhebt sich auf dem gleichnamigen Puig de Capdepera (159
m üb. NN) die mittelalterliche Burg (13. Jh.), von der sich ein
toller Blick auf die Stadt und das Umfeld bietet.
Am östlichsten Punkt von Mallorca auf der Halbinsel Punta de
Capdepera (55 m üb. NN) befindet sich der Leuchtturm Far de
Capdepera (1861).
Die Höhle Hams (span. für Angelhaken/1905entdeckt) an der Ostküste
ist benannt nach ihrer Form wie Angelhaken, da die Tropfsteine
teilweise nach oben wachsen.
Die Kirche Nostra Senyora dels Dolors (1891) in der drittgrößten
Stadt Mallorcas steht im Zentrum von Manacor.
Auf der Fahrt zur Südküste der Insel fahren wir durch eine Plantage
von blühenden Mandelbäumen
Der Ort Cala Llombards an der gleichnamigen Bucht entstand erst in
1960er Jahren mit Einfamilien- und Ferienhäusern
Das unterste, von insgesamt 3 Klostern am Puig de Randa (548 m üb.
NN), wurde wie ein Schwalbennest von Mönchen im 15. Jh. an die
Felswand gebaut.
Auf dem Gipfel des Puig de Randa steht das Kloster Santuari de Nostra
Senyora de Cura (15. Jh.); in den alten Mönchzellen betreiben die
Franziskaner-Brüdern heute eine Hotel-Pension.
Von dem in 664 m üb. NN gelegenen Nus de sa Corbata, die nach seiner
Form „Krawattenknoten“ genannte 270 Grad Straßenschleife, bietet
sich ein toller Blick auf die Passstraße durch das
Tramuntana-Gebirge.
Der Anfang der 1970er Jahre gebaute Stausee Gorg Blau dient
hauptsächlich der Trinkwasserversorgung von Palma
Die historische Straßenbahn (1912) fährt auf 5 km vom Zentrum von
Soller über den Marktplatz zum Hafen von Soller.
Die im gleichen Jahr (1912) eröffnete Eisenbahnstrecke Ferrocarril
de Soller führt von Soller über 27 km mit 13 Tunneln durch das
Tramuntana-Gebirge in die Hauptstadt Palma (leider ist Mitnahme von
Hunden untersagt).
Vom Turm auf dem Puig de la Moneda (449 m üb. NN) bei Valldemossa
bietet sich ein schöner Blick auf das Gebirge und die Küste.
Das ruhige und malerische Bergdorf Banyalbufar im Tramuntana-Gebirge
an der Westküste Mallorcas ist bekannt für seine von den Mauren
(10. Jh.) angelegten antiken Terrassenfelder.
Blick auf die Straße durch das Tramuntana-Gebirge
In dem hübschen Fischerort Port d’Andratx, der von mehreren
Berggipfeln umgeben ist, stehen wir direkt an der Promenade.
An der Südküste der Insel finden wir einen sehr schönen Platz in
der Bucht von Cala des Mago.
El Arenal („Das Sandfeld“) ist ein vom Massentourismus geprägter
Badeort in unmittelbarer Nachbarschaft zur Inselhauptstadt Palma.
Die Hauptsehenswürdigkeit der entlang der Bucht von Palma gelegenen
Hauptstadt ist die Kathedrale/Bischofssitz La Seu (1230 bis 1914).
Auf der Fährüberfahrt von Mallorca nach Ibiza blicken wir nochmals
auf die Bucht von Palma mit der Kathedrale zurück.
Trotz des von Steinschlag bedrohten Strandes Niu Blau von Santa
Eularia an der Südostküste von Ibiza geht der Bauboom unvermittelt
weiter.
Die mit einem Wehrturm versehene Kirche Santa Eulalia (1568) ist das
Wahrzeichen der Stadt Santa Eulalia.
Auch das ehemals kleine Fischerdorf Portinatx im äußersten Norden
von Ibiza ist voll touristisch erschlossen und die Bucht von
Hotelanlagen umgeben.
In Port de Sant Miguel im Norden befindet sich einer der am besten
geschützten Strände von Ibiza, in einer Bucht umgeben von felsigen
Klippen und zahllosen Hotels.
In den 1950er Jahren wurde in dem ehemals kleinen Fischerdorf Sant
Antoni de Portmany mit dem Bau von Hotelburgen begonnen, die das
Stadtbild bis heute prägen.
Von der malerischen Bucht von Cala d’Hort bietet sich ein schöner
Blick auf die mystische Felseninsel Es Vedra.
Vom Hafen der Inselhauptstadt Ibiza aus bietet sich eine schöner
Blick zur Altstadt mit der auf einem Hügel gelegenen Kathedrale (14.
Jh.) mitsamt der umgebenden Festungsanlage.
Den ursprünglich geplanten Besuch der Insel Formentera brechen wir
aufgrund der Verbote ab.
Da sich gleichzeitig der Gesundheitszustand von Thomas drastisch
verschlechterte, nehmen wir den kürzesten Weg nach Hause, statt wie
geplant über Italien zurück zu fahren.
Von der Fähre aus von Ibiza nach Valencia bietet sich zumindest von
weitem ein Blick auf die Insel Formentera.
Aufgrund eines Feiertages finden wir in Valencia keinen Parkplatz und
können uns so die „Stadt der Künste und Wissenschaften“ u.a.
mit dem „Königin-Sofia-Palast der Künste“ (2005) nur im
Vorbeifahren anschauen.
Auf dem Weg nach Hause legen wir mehrere Übernachtungsstopps ein,
u.a. am Fuße der größten Festung Europas aus dem 18. Jh. in
Figures.
Auch das Museum Confluences (2014) am Zusammenfluss von Rhone und
Saone in Lyon sehen wir nur aus dem Wohnmobil.
Bei unserem letzten Stopp in der Stadt Lauf an der Pegnitz sehen wir
uns neben der schönen Altstadt die Wenzelburg (1275) an.
Klosterkirche (1246) von Neuruppin vom Ruppiner See aus gesehen.
Hubbrücke (1916) im Zentrum von Plau am See
Seit 2006 bietet der Bärenwald Müritz Bären aus schlechter Haltung ein artgerechtes Zuhause.